AED im Regionalverband

AED im Regionalverband

Dienstag, 16. Februar 2016 - Alter: 2 Jahr(e)

Kategorie: Regionalverband

Auch der Regionalverband Berlin-Süd e.V. verfügt nun über einen sogenannten Automatischen Externen Defibrillator (kurz: AED), der in den Räumlichkeiten des Vereins frei zugänglich angebracht ist.

 

"Während der regulären Öffnungszeiten sowie an den Wochenendkursen steht das Gerät zum Kampf gegen den Plötzlichen Herztod zur Verfügung." sagt Stefan Heller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Ausbildungsleiter. "Im Rahmen unserer Neuausstattung mit Defibrillatoren für unsere Fahrzeuge war auch klar, ein Zeichen zu setzen und im Regionalverband ein Gerät anzubringen. So wird das Wissen nicht nur in den Lehrgängen vermittelt, sondern kann im Ernstfall gleich angewandt werden und Leben retten" führt
Stefan Heller weiter aus.

 

Natürlich ist das Gerät auch auf der Internetseite www.berlin-schockt.de registriert und steht auch über die dazugehörige App auf allen Android und Smartphones zur Verfügung.

 

Mehr zum Projekt "Berlin Schockt" finden Sie auf der o.g. Internetseite

 

Der plötzliche Herztod ist die häufigste und zumeist unerwartete Todesursache in Deutschland.

Deshalb muss durch Erste Hilfe-Maßnahmen schnellstmöglich ein Minimalkreislauf erzeugt werden, um das Absterben der Gehirnzellen zu verhindern. Die Wiederbelebungsmaßnahmen allein können das Herzkammerflimmern jedoch nicht beenden. Sie können nur die Zeit überbrücken, bis ein Defibrillator zum Einsatz kommt.

Der plötzliche Herztod ist ein gänzlich unerwarteter Tod. Das Schockierende daran ist, dass er in der Regel völlig unvorhersehbar eintritt – auch und vor allem bei Menschen ohne jegliche Vorerkrankung. Die ersten Anzeichen kommen oft ganz harmlos daher: Meist fängt es mit Schweißausbruch, Blutdruckabfall, einem Schwächeanfall oder Engegefühl in der Brust an. Symptome, bei denen man an eine kleine Kreislaufschwäche denkt, nicht aber gleich an eine lebensbedrohliche Situation. Das macht es für mögliche Helfer so schwierig, richtig und vor allem schnell zu reagieren. Doch gerade Zeit spielt die größte Rolle für die Überlebenschance. Je schneller Hilfe eintrifft, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Herzstillstand überlebt werden kann.